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ADRESSE Hand in Hand for Cats e.V. Tanja Mathoul Richrather Str. 13 40591 Düsseldorf
Europas vergessener Krieg In der Zeit seit dem Ausbruch der Kämpfe vor zwei Jahren starben bis Ende 2015 über 9000 Menschen durch den Krieg in der Ostukraine, weitere 21.000 wurden verletzt. Viele Städte und Dörfer wurden vernichtet. Etwa 2,5 Millionen Menschen sind aus der Region im Osten geflohen. Die meisten sind als Flüchtlinge in der Ukraine selbst geblieben. Die Zivilbevölkerung leidet stark unter dem Konflikt, da sich das Land seitdem in einer wirtschaftlichen Krise befindet. Ein baldiger Frieden zeichnet sich noch immer nicht ab Die Menschen in der Ukraine leiden unter den anhaltenden Gefechten, auch wirtschaftlich. Seit dem Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch nach prowestlichen Massenprotesten hat die Landeswährung über 70 Prozent an Wert verloren. Zu Sowjetzeiten galt die Ukraine als eine der wohlhabendsten Regionen der UdSSR. Das Land war damals vor allem ein Zentrum des Maschinenbaus und eine Kornkammer. Das Leben in der Ukraine Die Ukraine ist in 27 Bezirke gegliedert: 24 so genannte Oblaste, zwei Städte mit Sonderstatus (Kiew und Sewastopol) und die Autonome Republik Krim. Die Kluft zwischen Reich und Arm ist enorm gross und frustrierend, denn wer in der Ukraine reich ist, zeigt es unumwunden. 90 Prozent der Menschen leben in Armut. Das Durchschnittsgehalt liegt weit unter 200 Euro. Die Lebenshaltungskosten sind hingegen in vielen Bereichen mit jenen in westlichen Ländern vergleichbar. Für die Ukrainer heißt das bittere Armut, ein Alltag im Kampf gegen den Hunger und ständiges Improvisieren in allen Lebensbereichen. Jedes Jahr im Winter erfrieren Dutzende Menschen in ihren Wohnungen, weil sie die Rechnungen für Strom und Gas nicht bezahlen können. Eine Familie bedeutet menschliche Wärme und einen Platz zum Überleben. Sehr oft steht bei der armen Bevölkerung nur Suppe auf dem Tisch. Als nahrhaftere Variante gibt es Suppe mit Getreide oder die Nationalspeise Wareniki:  Knödel, die mit Kartoffeln gefüllt sind. Reicher Osten, armer Westen Das Gehaltsgefälle innerhalb der Ukraine ist frappierend. Die westlichen und östlichen Regionen lassen sich schon ethnisch klar unterscheiden: Im Westen stellen die Ukrainer die Bevölkerungsmehrheit, Ukrainisch dominiert als Sprache. Im Osten hingegen wird vor allem Russisch gesprochen, dort leben mehr Russen. Auch bei den Pro-Kopf-Einkommen liegen West und Ost deutlich auseinander. Regional betrachtet, haben die Einwohner der Hauptstadt Kiew die höchsten Einkommen mit ca. 150- 250 Euro im Monat. Mit großem Abstand folgen die von der Regierung kontrollierten Gebiete der Oblast Donezk mit ca. 100-250 Euro und das Kiewer Umland mit etwa 90-260 Euro. Dnipropetrowsk ca. 80-210 Euro. Den Schluss bilden das landwirtschaftlich geprägte Cherson im Südosten und die westukrainische Bukowina um das Zentrum Tscherniwzi/Czernowitz, in denen die Normallöhne bei 100 Euro liegen. Das Armenhaus bleibt der Statistik zufolge traditionell das galizische Ternopil mit weniger als 100 Euro im Monat. Der Mindestlohn in der Ukraine ist unter das Niveau von Ghana gefallen - rund 43 Euro im Monat! Zum Vergleich: Mindestlohn-Bezieher verdienen in Bangladesch, Ghana oder Sambia mit ca. 46,6 Dollar (Stand 2015) derzeit statistisch mehr als im zweitgrößten Land Europas. Die Ukraine wird derzeit von einem Krieg gegen prorussische Separatisten im Ostteil ausgezehrt. Ausufernde Korruption und schleppende Reformen in Kiew sind an der Tagesordnung. Üblich ist es, dass der Mindestlohn in den Arbeitsverträgen ausgewiesen wird, unabhängig davon in welchem Job man arbeitet. Der Rest wird im  Umschlag bar überreicht. Die Firmen umgehen damit nicht nur die Steuer, sondern auch bezahlten Urlaub oder Krankheit. Bei Urlaub oder Krankheit wird dann nur der krage vertraglich festgehaltene Mindestlohn gezahlt. Mitarbeiter im öffentlichen Dienst und im Gesundheitswesen stocken ihren mageren Lohn regelmäßig durch freiwillig gezahlte (Zwangs-) Bearbeitungsgebühren auf. Kommt der Doktor ins Haus, liegen grundsätzlich mindestens 15-20 Euro auf dem Tisch, sonst kommt er erst gar nicht. Der Zugang zu medizinischer Versorgung ist ein sehr reales Problem in der Ukraine. Das ist keine Frage der örtlichen Erreichbarkeit, sondern der finanziellen Möglichkeiten. Eine gesetzliche Krankenversicherung gibt es nicht. Medikamente sind teuer. Wird jemand ernsthaft krank, bringt das eine Familie rasch an den Rand des Ruins. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Männer liegt bei 63 Jahren, die der Frauen bei 74. Rentner in der Ukraine Alt und arm, das ist in der Ukraine die Formel für Elend. 80 Prozent der Rentner bekommen nur die kärgliche Mindestrente. Im Winter, wenn der eisige Wind durch die Fenster zieht, ist ihre Not besonders groß. Rund 80 Prozent der Rentner in der Ukraine bezogen 2012 die kärgliche Mindestrente von 81 Euro (mittlerweile ist die Rente durch den anhaltenden Kriegszustand noch weiter gesunken). Eine ehemalige Ärztin berichtete, dass sie 50 Euro Rente bekommt und nur 50 Euro dazu verdienen darf, um weiterhin Rente zu erhalten. Wer im hohen Alter nicht auf die Unterstützung seiner Familie bauen kann, lebt in bitterster Armut. Der normale Rentner in der Ukraine kann sich kaum eine Mahlzeit am Tag leisten. Arbeitslosigkeit Viele Arbeitslose melden sich wegen der minimalen Leistungen, die sie bekommen würden, nicht offiziell, so dass auch eine offizielle Rate von knapp 10% die Lage überhaupt nicht beschreibt. Die reale Arbeitslosigkeit ist vermutlich vergleichbar mit der in Griechenland, die bei ca. 28 % liegt. Arbeitslosengeld beträgt monatlich  20 Euro Mietspiegel Das Vermieten von Wohnungen geschieht oft inoffiziell. Man will Steuern sparen. Deshalb gibt es kaum einen aussagekräftigen Mietspiegel. Der Normalbürger in den Großstädten wohnt in großen Wohnkomplexen, die mit unserem Plattenbau vergleichbar sind. In Kiew Stadt kostet derzeit eine normal ausgestattete 2-Zimmer-Wohnung mit 40-55 qm 290-360 Euro (je nach Ausstattung auch teurer). Eine 2-Zimmer-Wohnung, 3-4 Stunden von Kiew entfernt, 100-150 Euro. Ein kleines ortstypisches Haus mit Garten zur Miete, 20km von Cherkassy, ohne fließend Wasser im Haus (aber eigenem Brunnen) und Außentoilette kostet 35 Euro im Monat. Im selben Dorf würde ein gut ausgestattetes Haus ca. 100 Euro im Monat kosten. Damit eine Familie überleben kann, wohnen oft 2 -3 Generationen in einer 2-Zimmer-Wohnung. Hier finden Sie die hiesigen Wohnungsangebote   Wohnungen in Kiew   Wohnungen in Dnipropetrovsk Die Ukrainische Küche Besonderheit der ukrainischen Küche ist die große Vielfalt der benutzten, überwiegend einheimischen Lebensmittel, wie Kartoffeln, Fleisch, Früchte, Pilze, Beeren und Kräuter. Die bekanntesten Gerichte sind Borschtsch, Soljanka und Wareniki. Alle Mahlzeiten sind eher deftig und es wird aus der Not oft alles zusammen kombiniert was der Lebnesmittelvorrat gerade hergibt. Getrunken wird in der Ukraine mehr Tee als Kaffee.                                                              Wir möchten Sie zu einer kleinen kulinarischen Reise in die Ukraine einladen mit ein paar leckeren, regionalen Rezepten. Tiermedizin Die Tiermedizin in der Ukraine ist bei weitem nicht so weit wie bei uns. Es wird in der Regel symptomatisch behandelt. Viele Tests und Behandlungsmethoden, die bei uns selbstverständlich sind, stehen in der Ukraine nicht zur Verfügung.  Behandlungen und Tests kosten  ca. 1/10 von dem, was wir bezahlen würden. Im Verhältnis zum Einkommen gesehen, ist dies wiederum um einiges teurer als in Deutschland. Markenfutter ist dort unbezahlbar, genauso wie spezielles Futter für z.B. nierenkranke oder magenkranke Tiere. Die Preise sind identisch mit denen aus Deutschland und für den normalen Bürger nicht finanzierbar. Wir hoffen. dass wir hier einen kleinen Einblick über die Ukraine geben konnten. Schauen Sie sich auch unsere Bildergalerie an. Unsere Kuratorin aus Dnipropetrowsk hat uns diese Bilder zur Verfügung gestellt, inkl. einigen anklagen Fotos aus dem Kriegsgebiet.
Lebenshaltungskosten in der Ukraine 5-2016 - Kiew Die Preise sind jedoch im freien Fall und ständig in Bewegung nach oben. Bananen 1 kg 1,40 Euro Milch 1 Liter 0,52 Euro Orangen 1,40 Euro Eier - 12 Stück - 0,90 Euro Fast Food - 3,30 Euro Typische Mahlzeit 0,50 Euro Benzin 1 Liter 0,35 Euro Reis 1 kg - 3,50 Euro Kartoffeln 1 kg - 0,4 Euro frisch geerntete Kartoffeln 1 Kilo - 1 Euro Tomaten 1 kg - 1.5 Euro 1 großes Brot - 0,5 Euro Butter -  0.9 Euro Katzenfutter- 400 Gramm - 3 Euro Coca Cola 1 liter - 0.5 Euro Zigaretten eine Packing - 1 Euro Markenjeans 65-70 Euro No Name Jeans - 35 Euro Shorts - 20 Euro Winterjacke - 100-150 Euro Nomale Schuhe - 60-80 EUR Mittelklasse Auto - 17 000 Euro Busfahrkarte pro Fahrt - 0,40 Euro
Tierarztpreise aus 5/2016: Kastration: ca. 15-20 Euro (je nach Region und Geschlecht) Impfung Katzenschnupfen/Katzenseuche/ Tollwut: Nobivac Tricat Trio+Rabies = 9 Euro (bei Kitten wird 2 x geimpft, nach dem Zahnwechsel wird 1 x geimpft) Dokument für die Einreise nach Deutschland: 25 Euro pro Katze FIV und FELV Schnelltest Großpackung 30 Stück: Stückpreis  6,50 -12 Euro Labortest:  FIP ca. 12 Euro, FELV ca. 12 Euro,  FIV und FeLV ca. 20 Euro. FIV/FeLV + FIP ca. 30 Euro Microchip: 5-10 Euro Floh- und Wurmkur Broadline: 6 Euro (muss mind. 2 x angewendet werden) Klinikaufenthalt/Tierpension in der Klinik: ca. 1,00 – 2,00 Euro Tagessatz pro Katze, ohne Behandlung und Futter. Pflegestelle ab 1,00 Euro pro Tag
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Europas vergessener Krieg In der Zeit seit dem Ausbruch der Kämpfe vor zwei Jahren starben bis Ende 2015 über 9000 Menschen durch den Krieg in der Ostukraine, weitere 21.000 wurden verletzt. Viele Städte und Dörfer wurden vernichtet. Etwa 2,5 Millionen Menschen sind aus der Region im Osten geflohen. Die meisten sind als Flüchtlinge in der Ukraine selbst geblieben. Die Zivilbevölkerung leidet stark unter dem Konflikt, da sich das Land seitdem in einer wirtschaftlichen Krise befindet. Ein baldiger Frieden zeichnet sich noch immer nicht ab Die Menschen in der Ukraine leiden unter den anhaltenden Gefechten, auch wirtschaftlich. Seit dem Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch nach prowestlichen Massenprotesten hat die Landeswährung über 70 Prozent an Wert verloren. Zu Sowjetzeiten galt die Ukraine als eine der wohlhabendsten Regionen der UdSSR. Das Land war damals vor allem ein Zentrum des Maschinenbaus und eine Kornkammer. Das Leben in der Ukraine Die Ukraine ist in 27 Bezirke gegliedert: 24 so genannte Oblaste, zwei Städte mit Sonderstatus (Kiew und Sewastopol) und die Autonome Republik Krim. Die Kluft zwischen Reich und Arm ist enorm gross und frustrierend, denn wer in der Ukraine reich ist, zeigt es unumwunden. 90 Prozent der Menschen leben in Armut. Das Durchschnittsgehalt liegt weit unter 200 Euro. Die Lebenshaltungskosten sind hingegen in vielen Bereichen mit jenen in westlichen Ländern vergleichbar. Für die Ukrainer heißt das bittere Armut, ein Alltag im Kampf gegen den Hunger und ständiges Improvisieren in allen Lebensbereichen. Jedes Jahr im Winter erfrieren Dutzende Menschen in ihren Wohnungen, weil sie die Rechnungen für Strom und Gas nicht bezahlen können. Eine Familie bedeutet menschliche Wärme und einen Platz zum Überleben. Sehr oft steht bei der armen Bevölkerung nur Suppe auf dem Tisch. Als nahrhaftere Variante gibt es Suppe mit Getreide oder die Nationalspeise Wareniki:  Knödel, die mit Kartoffeln gefüllt sind. Reicher Osten, armer Westen Das Gehaltsgefälle innerhalb der Ukraine ist frappierend. Die westlichen und östlichen Regionen lassen sich schon ethnisch klar unterscheiden: Im Westen stellen die Ukrainer die Bevölkerungsmehrheit, Ukrainisch dominiert als Sprache. Im Osten hingegen wird vor allem Russisch gesprochen, dort leben mehr Russen. Auch bei den Pro-Kopf-Einkommen liegen West und Ost deutlich auseinander. Regional betrachtet, haben die Einwohner der Hauptstadt Kiew die höchsten Einkommen mit ca. 150- 250 Euro im Monat. Mit großem Abstand folgen die von der Regierung kontrollierten Gebiete der Oblast Donezk mit ca. 100-250 Euro und das Kiewer Umland mit etwa 90-260 Euro. Dnipropetrowsk ca. 80-210 Euro. Den Schluss bilden das landwirtschaftlich geprägte Cherson im Südosten und die westukrainische Bukowina um das Zentrum Tscherniwzi/Czernowitz, in denen die Normallöhne bei 100 Euro liegen. Das Armenhaus bleibt der Statistik zufolge traditionell das galizische Ternopil mit weniger als 100 Euro im Monat. Der Mindestlohn in der Ukraine ist unter das Niveau von Ghana gefallen - rund 43 Euro im Monat! Zum Vergleich: Mindestlohn-Bezieher verdienen in Bangladesch, Ghana oder Sambia mit ca. 46,6 Dollar (Stand 2015) derzeit statistisch mehr als im zweitgrößten Land Europas. Die Ukraine wird derzeit von einem Krieg gegen prorussische Separatisten im Ostteil ausgezehrt. Ausufernde Korruption und schleppende Reformen in Kiew sind an der Tagesordnung. Üblich ist es, dass der Mindestlohn in den Arbeitsverträgen ausgewiesen wird, unabhängig davon in welchem Job man arbeitet. Der Rest wird im  Umschlag bar überreicht. Die Firmen umgehen damit nicht nur die Steuer, sondern auch bezahlten Urlaub oder Krankheit. Bei Urlaub oder Krankheit wird dann nur der krage vertraglich festgehaltene Mindestlohn gezahlt. Mitarbeiter im öffentlichen Dienst und im Gesundheitswesen stocken ihren mageren Lohn regelmäßig durch freiwillig gezahlte (Zwangs-) Bearbeitungsgebühren auf. Kommt der Doktor ins Haus, liegen grundsätzlich mindestens 15-20 Euro auf dem Tisch, sonst kommt er erst gar nicht. Der Zugang zu medizinischer Versorgung ist ein sehr reales Problem in der Ukraine. Das ist keine Frage der örtlichen Erreichbarkeit, sondern der finanziellen Möglichkeiten. Eine gesetzliche Krankenversicherung gibt es nicht. Medikamente sind teuer. Wird jemand ernsthaft krank, bringt das eine Familie rasch an den Rand des Ruins. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Männer liegt bei 63 Jahren, die der Frauen bei 74. Rentner in der Ukraine Alt und arm, das ist in der Ukraine die Formel für Elend. 80 Prozent der Rentner bekommen nur die kärgliche Mindestrente. Im Winter, wenn der eisige Wind durch die Fenster zieht, ist ihre Not besonders groß. Rund 80 Prozent der Rentner in der Ukraine bezogen 2012 die kärgliche Mindestrente von 81 Euro (mittlerweile ist die Rente durch den anhaltenden Kriegszustand noch weiter gesunken). Eine ehemalige Ärztin berichtete, dass sie 50 Euro Rente bekommt und nur 50 Euro dazu verdienen darf, um weiterhin Rente zu erhalten. Wer im hohen Alter nicht auf die Unterstützung seiner Familie bauen kann, lebt in bitterster Armut. Der normale Rentner in der Ukraine kann sich kaum eine Mahlzeit am Tag leisten. Arbeitslosigkeit Viele Arbeitslose melden sich wegen der minimalen Leistungen, die sie bekommen würden, nicht offiziell, so dass auch eine offizielle Rate von knapp 10% die Lage überhaupt nicht beschreibt. Die reale Arbeitslosigkeit ist vermutlich vergleichbar mit der in Griechenland, die bei ca. 28 % liegt. Arbeitslosengeld beträgt monatlich  20 Euro Mietspiegel Das Vermieten von Wohnungen geschieht oft inoffiziell. Man will Steuern sparen. Deshalb gibt es kaum einen aussagekräftigen Mietspiegel. Der Normalbürger in den Großstädten wohnt in großen Wohnkomplexen, die mit unserem Plattenbau vergleichbar sind. In Kiew Stadt kostet derzeit eine normal ausgestattete 2- Zimmer-Wohnung mit 40-55 qm 290-360 Euro (je nach Ausstattung auch teurer). Eine 2-Zimmer-Wohnung, 3-4 Stunden von Kiew entfernt, 100-150 Euro. Ein kleines ortstypisches Haus mit Garten zur Miete, 20km von Cherkassy, ohne fließend Wasser im Haus (aber eigenem Brunnen) und Außentoilette kostet 35 Euro im Monat. Im selben Dorf würde ein gut ausgestattetes Haus ca. 100 Euro im Monat kosten. Damit eine Familie überleben kann, wohnen oft 2 -3 Generationen in einer 2-Zimmer-Wohnung. Hier finden Sie die hiesigen Wohnungsangebote   Wohnungen in Kiew   Wohnungen in Dnipropetrovsk Die Ukrainische Küche Besonderheit der ukrainischen Küche ist die große Vielfalt der benutzten, überwiegend einheimischen Lebensmittel, wie Kartoffeln, Fleisch, Früchte, Pilze, Beeren und Kräuter. Die bekanntesten Gerichte sind Borschtsch, Soljanka und Wareniki. Alle Mahlzeiten sind eher deftig und es wird aus der Not oft alles zusammen kombiniert was der Lebnesmittelvorrat gerade hergibt. Getrunken wird in der Ukraine mehr Tee als Kaffee.                                                              Wir möchten Sie zu einer kleinen kulinarischen Reise in die Ukraine einladen mit ein paar leckeren, regionalen Rezepten. Tiermedizin Die Tiermedizin in der Ukraine ist bei weitem nicht so weit wie bei uns. Es wird in der Regel symptomatisch behandelt. Viele Tests und Behandlungsmethoden, die bei uns selbstverständlich sind, stehen in der Ukraine nicht zur Verfügung.  Behandlungen und Tests kosten  ca. 1/10 von dem, was wir bezahlen würden. Im Verhältnis zum Einkommen gesehen, ist dies wiederum um einiges teurer als in Deutschland. Markenfutter ist dort unbezahlbar, genauso wie spezielles Futter für z.B. nierenkranke oder magenkranke Tiere. Die Preise sind identisch mit denen aus Deutschland und für den normalen Bürger nicht finanzierbar. Wir hoffen. dass wir hier einen kleinen Einblick über die Ukraine geben konnten. Schauen Sie sich auch unsere Bildergalerie an. Unsere Kuratorin aus Dnipropetrowsk hat uns diese Bilder zur Verfügung gestellt, inkl. einigen anklagen Fotos aus dem Kriegsgebiet.
Lebenshaltungskosten in der Ukraine 5-2016 - Kiew Die Preise sind jedoch im freien Fall und ständig in Bewegung nach oben. Bananen 1 kg 1,40 Euro Milch 1 Liter 0,52 Euro Orangen 1,40 Euro Eier - 12 Stück - 0,90 Euro Fast Food - 3,30 Euro Typische Mahlzeit 0,50 Euro Benzin 1 Liter 0,35 Euro Reis 1 kg - 3,50 Euro Kartoffeln 1 kg - 0,4 Euro frisch geerntete Kartoffeln 1 Kilo - 1 Euro Tomaten 1 kg - 1.5 Euro 1 großes Brot - 0,5 Euro Butter -  0.9 Euro Katzenfutter- 400 Gramm - 3 Euro Coca Cola 1 liter - 0.5 Euro Zigaretten eine Packing - 1 Euro Markenjeans 65-70 Euro No Name Jeans - 35 Euro Shorts - 20 Euro Winterjacke - 100-150 Euro Nomale Schuhe - 60-80 EUR Mittelklasse Auto - 17 000 Euro Busfahrkarte pro Fahrt - 0,40 Euro
Tierarztpreise aus 5/2016: Kastration: ca. 15-20 Euro (je nach Region und Geschlecht) Impfung Katzenschnupfen/Katzenseuche/ Tollwut: Nobivac Tricat Trio+Rabies = 9 Euro (bei Kitten wird 2 x geimpft, nach dem Zahnwechsel wird 1 x geimpft) Dokument für die Einreise nach Deutschland: 25 Euro pro Katze FIV und FELV Schnelltest Großpackung 30 Stück: Stückpreis  6,50 -12 Euro Labortest:  FIP ca. 12 Euro, FELV ca. 12 Euro,  FIV und FeLV ca. 20 Euro. FIV/FeLV + FIP ca. 30 Euro Microchip: 5-10 Euro Floh- und Wurmkur Broadline: 6 Euro (muss mind. 2 x angewendet werden) Klinikaufenthalt/Tierpension in der Klinik: ca. 1,00 – 2,00 Euro Tagessatz pro Katze, ohne Behandlung und Futter. Pflegestelle ab 1,00 Euro pro Tag
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