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KONTAKT Mail: info@handinhandforcats.de
ADRESSE Hand in Hand for Cats e.V. Tanja Mathoul Richrather Str. 13 40591 Düsseldorf
Hier berichten Adoptanten über ihre Katzen und ihr neues Leben. Der Anfang ist gemacht und mit der Zeit werden wir diese Kategorie immer mehr ergänzen.
7/2016 - Nicole: Auf die Organisation Hand in Hand for Cats e.V. bin ich durch eine Anzeige im Internet aufmerksam geworden. Nachdem unsere Nala ihre Reise zu den Sternen im Januar 2016 angetreten hatte, waren wir auf der Suche nach einem Partner/in für unsere Kaya, da diese nicht alleine bleiben sollte. Ich schlich ein paar Tage um die Homepage beziehungsweise Facebookpage der Organisation herum, bis ich plötzlich die Anzeige von Arbreschio sah. Es machte sofort Klick, seine Charakterbeschreibung war genau das was ich mir schon immer gewünscht habe. Ein verschmuster, sozialer und liebevoller Kater. Ich schrieb also eine Anfrage, kam mit der Organisation in Kontakt, füllte die Selbstauskunft aus, telefonierte mit einem Vereinsmitglied und die Adoption nahm seinen Lauf. Im März war es dann endlich soweit und Arbreschio kam den langen Weg aus der Ukraine mit einem Transportunternehmen angereist. Wir holten ihn an der Anlaufstelle ab und fuhren mit ihm nach Hause. Ihr könnt euch vorstellen dass unsere Madame erstmal nicht so begeistert war, dass der da jetzt auch bei uns wohnen sollte. Sie fauchte ihn zwei Tage richtig fies an, aber dann schien auch sie akzeptiert zu haben, dass er nicht wieder weggehen würde. Hinzu kam dass Arbreschio keine Hunde kannte, das war eine Hürde, denn bei uns leben zwei mittelgroße Hunde im Haushalt. Nach anfänglichem Fauchen gewöhnte er sich jedoch ziemlich schnell an die komischen Vierbeiner. Auch das Verhältnis zu Kaya, unserer Katzendame, wurde immer besser.  Mittlerweile toben, spielen und raufen sie zusammen. Für mich war es immer wichtig dass alle Vierbeiner sich akzeptieren, tolerieren und genau das ist hier bei uns der Fall. Alles andere ist Bonus. Wir hätten nie gedacht welches Glück mit dem Einzug von Arbreschio in unser Haus zieht. Er ist genauso wie in seiner Charakterbeschreibung beschrieben und noch so viel mehr. Er gibt so viel Liebe und fordert diese auch von uns Zweibeiner ein.  Es hat sich vom ersten Moment richtig angefühlt als er aus seiner Box bei der Anlaufstelle getreten ist, wir gehören einfach zueinander.  Auch hier bei uns daheim war es als wäre er schon immer hier gewesen. Mit welcher Selbstverständlichkeit er hier durch das Haus gestreift ist, Wahnsinn.  Nun haben wir seit Mitte Juli 2016 eine weitere Bewohnerin. Ebenfalls eine Katze aus der Ukraine. In die kleine rote Schönheit habe ich mich direkt verguckt als sie in der Facebookgruppe des Vereins vorstellt und nach einem Namenspaten gesucht wurde. Ich schlug den Namen Merida vor und wie es der Zufall so wollte, gefiel der Kuratorin Olga dieser Name so gut, dass ich ihre Namenspatin wurde. Ein paar Stunden später fiel dann auch die endgültige Entscheidung das Merida bei uns einziehen darf und unser Duo zum Trio wird. Wie bei Arbreschio damals auch, war Merida überhaupt nicht ängstlich, sondern sehr neugierig. Sie erkundete ihr neues Zuhause anfangs noch mit Vorsicht, streifte aber schon nach einem Tag eigenständig und ohne Scheu durchs Haus. Merida ging freundlich auf Kaya und Arbreschio zu, gab ihnen Nasenküsschen, zeigte aber auch wenn sie mal ihre Ruhe haben wollte. Arbreschio und Kaya begegneten ihr ebenfalls freundlich und so kam es dass sie nach ein paar Tagen völlig unkompliziert in unsere Familie integriert war. Die Zusammenführung war durch. Auch mit den Hunden, vor denen sie anfangs noch "Respekt" hatte, näherte sie sich nach zwei Tagen ohne Brummen oder Fauchen. Mittlerweile sucht sie immer wieder deren Nähe und hat auch keinerlei Problem sich zu ihnen zu legen. Die Eingewöhnungsphase ist bei jeder Katze unterschiedlich aber ich kann nur jedem wärmstens empfehlen durchzuhalten, dem neuen Mitbewohner sowie den alt eingesessenen Fellnasen Zeit zu geben sich an die neue Konstellation zu gewöhnen. Es lohnt sich wirklich und ihr werdet belohnt mit all der Liebe, die dieses kleine Geschöpf euch geben kann.
7/2016 - Kirsten: Daryl sollte eigentlich gar nicht zu uns kommen. Er war eigentlich von einer Frau mit zwei Katzen als drittes Tier adoptiert worden. Leider stellte sich heraus, dass die beiden vorhandenen Katzen dem kleinen Mann nicht gewachsen waren und Angst vor ihm hatten. Daryl war halt ein wilder Watz, der alterstypisch raufen und toben wollte, was den beiden anderen Katzen nicht gefiel. So kam Daryl zu uns, um zu sehen, wie er denn wirklich war. Dann sollte er (falls möglich) wieder zurück in seine Familie oder halt in die Vermittlung zu passenden anderen Katzen. Bei uns wurde schnell klar, dass er ein sehr cleverer, gut sozialisierter Kater ist, der sich sehr gut an die Gegebenheiten anpasst und jede Chance auf einen "Aufstieg" innerhalb der Gruppe nutzt. Hier wurde er immer recht schnell wieder zurecht gestutzt, was er auch immer akzeptierte. Hinzu kam, dass er sich sehr schnell mit unserem Siamkater Feanor, genannt "Troll" anfreundete - die beiden sind nur ein paar Monate auseinander und charakterlich ähnlich. Sie raufen und putzen sich, man sieht sie sehr viel zusammen. So war dann relativ schnell klar, dass er hier bleiben würde, wenn er nicht zurück in seine Ursprungsfamilie könnte. Inzwischen ist er fester Teil unserer Chaotengruppe und komplettiert unserer "Wilde 13" Nach nun fast 5 Monaten hier, kommt er auch häufiger zu uns. Er hat ein wenig Zeit gebraucht, um zu lernen, dass Menschen doch ganz okay sind. Auf der Strasse waren sie ein "notwendiges Übel", das für Futter sorgte. Nach seinem Einzug waren die anderen Katzen viel wichtiger und nun merkt er, dass Menschen füttern, toben und kuscheln. Es ist total süß, wie er sich jetzt regelmäßig aufs Bett schleicht und ankuschelt. Gemeinsam mit dem Troll und unserem russischen Moppel Aeneas bildet er unser Trio Infernale, das nur Unfug im Sinn hat und zusammen tobt , schmust und die anderen ärgert.
7/2016 - Yvonne: Am 1.11.15 war der lang ersehnte Tag gekommen: Elvis (8 Monate alt) und Fives (7 Monate) sollten bei uns einziehen. Nachdem mein Freund und ich ein Haus mit großem Garten in unserem Heimatdorf gekauft hatten, stand für uns fest, dass wir 2 Miezen ein Zuhause geben wollen. Lebhaft sollten sie sein, und sie sollten Freigänger werden, wenn sie sich eingelebt haben. Im Haus haben sie zusätzlich ihr eigenes Reich in einer Art Wintergarten mit selbst gebauten Kletterbaum, Lümmelflächen, Spielzeug und Katzentürchen. Auf den Verein sind wir durch Facebook aufmerksam geworden. Nun waren wir also am Treffpunkt angelangt, an dem noch andere Katzen auf ihre zukünftigen Dosis warteten. Es war so aufregend! Sind sie eher ängstlich? Werden sie uns mögen? Wie verkraften sie die Reise? ... Waren nur einige Gedanken, die uns durch den Kopf gingen. Der schwarze Kater Fives hatte mit seinem Charme schon alle anwesenden Menschen um die Pfote gewickelt, während Elvis noch etwas zurückhaltend aus sicherer Entfernung beobachtete. Aber als hätte er sich uns ausgesucht, ging er zu Lars und ließ sich streicheln. Wir überlegten dann, wie wir die beiden in die Transportboxen bekommen. Nie werde ich diesen Moment vergessen, in dem Lars das Türchen öffnete und Fives ganz selbstverständlich in die Box marschierte, als hätte er genau gewusst, dass er jetzt nach Hause kommt. Zuhause angekommen, mussten die beiden sich gar nicht einleben. Sie wussten irgendwie, dass sie jetzt zu uns gehören. Miteinander mussten sie zwar einige Unstimmigkeiten klären, aber das war schnell vorbei. Elvis liebte Kugelbahn spielen, und Fives war verrückt nach Clicker Training. Leider durfte Elvis nur 6 Wochen und 2 Tage bei uns bleiben. Er erkrankte an FIP. Ich hatte vorher noch nie von dieser Krankheit gehört, die es auf allen Kontinenten gibt und ausschließlich Katzen betrifft. Ich hatte meine Nase in seinem Fell, als wir ihn gehen lassen mussten, und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an ihn denke. Wir wollten ihn nicht durch eine andere Katze ersetzen, aber es war klar, dass Fives nicht allein bleiben konnte. Er ist sehr sozial und brauchte dringend Gesellschaft. So entschieden wir uns, Finchen bei uns aufzunehmen. Fives und sie hatten auf der Pflegestelle in Kiew zusammen gespielt, und wir hatten die Hoffnung, dass sie gut zusammen passen. Am 17.1. zog die 6 Monate junge Katzendame bei uns ein. Ich hatte extra ein Buch über Katzenzusammenführungen gelesen, worüber ich heute noch lachen muss. Als wir die Tür öffneten, nachdem sich Finchen etwas akklimatisiert hatte, schauten die beiden sich an, und wir würden schwören, dass sich erkannt haben. Fives war hin und weg, und während Finchen das Haus erkundete, lief ihr der Minipanther überall hinterher. Sobald sie sich ausruhen musste, putzte er sie von oben bis unten. Heute sind die beiden Freigänger, fangen jeden Tag mindestens eine Maus und spielen mit den Nachbarskatzen. Finchen ist unglaublich quirlig, geht auf den Dächern spazieren, klettert auf alle Bäume, liebt aber auch ausgiebiges Kuscheln. Fives ist unglaublich clever und lernt mit Begeisterung neue Sachen. Leider musste Elvis gehen, damit Finchen zu uns kommen konnte, aber auch er ist trotzdem immer bei uns. Der Verein war in der schweren Zeit immer für uns da und hat uns unterstützt, wo es nur ging. Dafür und dass ihr uns diese wunderbaren Miezen anvertraut habt, möchten wir uns bedanken!
RIP Elivs
08/2016  Anne M. Hallo ich heiße Kitty und wurde am 13.12.2015 von meiner neuen Familie adoptiert. Ein Jahr lang saß ich in der Ukraine auf Pflegestelle und keiner wollte mich. Es war Schicksal. Mama ist über eBay Kleinanzeigen eigentlich auf eine andere Katze gestoßen, aber die Katze wurde bereits adoptiert. Pech für Mama und Glück für mich. Die Anruferin fragte, ob Mama Interesse an einer anderen Katze aus der Organisation hätte und klar schaute sie mit Papa bei Facebook nach dem passenden Familienzuwachs.  Mama sah zwei Kitten und mich. Wie es das Schicksal wollte, waren die beiden kleinen nicht geeignet für meinen schon vorhandenen Katzenkumpel. Mama verliebte sich dann in mich und es war klar, dass die Suche beendet war. Eine Woche später bin ich schon bei Mama und Papa eingezogen. Schon am ersten Abend habe ich alle, inkl. den Katerkumpel verzaubert, und sie um die Pfoten gewickelt. Mama ist vernarrt in mich und ich in sie und Papa. Die Orga hat mir das perfekte Heim geschenkt. Fazit: hier gehe ich nicht mehr weg und Mama sagt immer, dass ich ihr größtes Geschenk sei, was ihr das Leben gegeben hat und dass sie mich nicht mehr missen möchte. Mama sagte gerade noch, dass die Orga einfach nur klasse ist und super Arbeit macht. Vielen Dank an alle die uns geholfen haben, damit wir zusammen gekommen sind.
08/2016  Linda T. Ich hatte das Glück, mit einem Kater aufzuwachsen, der mich sogar zum Kindergarten begleitete. Er war grau und groß und damals erzählte ich jedem, dass ich meinen geliebten Kater irgendwann heiraten werde. Er wurde zwar 16 Jahre alt, aber ich habe meine Präferenzen, was die Partnerwahl angeht, doch noch geändert. Die Liebe zu Katzen ist geblieben. Bedingt durch Studium und Leben in WGs dauerte es einige Jahre, ehe ich einen Kater zu mir nahm. Maui lebte in einer Familie mit vielen Kindern und einem Hund. Aber er mochte den Hund nicht, wurde aggressiv. Meist traf es den Hund, manchmal bekamen auch die Kinder seinen Frust ab. Die Familie sagte mir und meinem Freund, Maui wolle seine Ruhe und eigne sich gut als Einzelkater. Doch wir hatten schnell den Eindruck, dass Maui sich langweilte und wir konnten gar nicht so viel mit ihm spielen, wie er wollte. Also stand die Entscheidung bald fest: Wir brauchen einen Spiel- und Raufkumpel für unseren Erstkater. Im örtlichen Tierheim gab es keine Wohnungskatzen, so fing ich an, im Internet zu suchen. Bei Facebook bin ich auf Hand in Hand for Cats gestoßen. Und da sah ich den grauen Kater Tommy und war sofort verliebt! Tommy ist dem Tod auf der Straße dank Lavender noch entkommen, doch konnte sein Auge leider nicht gerettet werden und er war übersäht mit Bisswunden, so dass er erst einmal in der Klinik zu Kräften kommen musste. Dass er nur noch ein Auge hat und sehr abgemagert war, störte mich  überhaupt nicht. Wohl aber, dass er wahrscheinlich FIV positiv war. Der Test stand zwar noch aus, doch es wurde vermutet, dass er sich auf der Straße angesteckt hatte. Aus diesem Grund bewarb ich mich bei Hand in Hand for Cats um einen anderen Kater. Man legte mir aber Tommy ans Herz. Unter der Bedingung, dass er negativ getestet wird. Und dann ging alles ganz schnell: Ungefähr eine Woche nach meiner Bewerbung bekam ich Besuch von einer freiwilligen Helferin vom Verein. Ich war nervös, da ich nicht wusste, auf was bei einer solchen Vorkontrolle geachtet wird. Es war dann ein sehr nettes Gespräch und noch am selben Abend bekam ich Bescheid, dass ich Tommy adoptieren dürfte und sein Testergebnis negativ war. Zwei Wochen später war er schon bei uns! Wir hatten für ihn ein Willkommenszimmer eingerichtet, das er sofort ohne Scheu erkundete. Er kuschelte sich auch gleich an uns und schnurrte. Von Anfang an war er sehr zutraulich und so gar nicht ängstlich. Da unser anderer Kater schon immer ein Einzelkater war, haben wir die Zusammenführung langsam angehen lassen, mit Gittertür und allem was dazu gehört. Aber Tommy ließ sich nicht gerne einsperren und so ging die Zusammenführung dann doch recht schnell. Das anfängliche Gefauche unseres Erstkaters wich gleich der Neugier. Und nach etwa einer Woche jagten sich die beiden Kater das erste Mal mit Spaß durch die Wohnung. Da wussten wir: Es war die richtige Entscheidung! Natürlich gab es hier und da mal kleinere Probleme, doch ich konnte mich jederzeit an Hand in Hand for Cats wenden und bekam gute Tipps – man wird auch nach der Adoption nicht allein gelassen. Das alles ist erst ein paar Monate her, doch auf den Fotos wird die Entwicklung deutlich: Tommys sieht mit glänzendem Fell und ein wenig mehr auf den Rippen aus wie neu geboren. Er ist ein sehr neugieriger Kater, der uns auf Trab hält. Wenn er nicht rumtobt, liebt er es, sich an uns zu kuscheln und fordert Streicheleinheiten ein. Aber was er auch macht: Er ist super süß und er fühlt sich sichtlich wohl bei uns. Wir sind alle sehr froh und dankbar, dass er diese zweite Chance bekommen hat!
08.2016 Lydia Durch die liebe Tierkommunikatorin Beate Weltgen, die ich gefragt hatte, ob mein Rottweiler Jim gerne Gesellschaft hätte, kam ich auf „Hand in Hand for Cats“. Da ich keinen weiteren Hund als Gesellschaft wollte, eine Katze aber auch möglich wäre, schlug Beate mir drei Katzen vor, die zu uns passen würden. Die erste, ein junger verspielter Kater, hätte einen (Katzen-)Spielkameraden benötigt. Die zweite Katze, die genau wie Jim CNI hat, gefiel mir gut, allerdings war sie zwischenzeitlich anderweitig reserviert. So kamen wir zu Nummer Drei, einer langhaarigen Schönheit namens Maggie, die mich ein bisschen an eine sehr liebe Katze (Minky) aus meiner Kindheit erinnerte. Nach ausgefülltem Antrag, Vorkontrolle und Anbringung eines Katzennetzes von fast 9 Metern Länge  (im 14. OG…) rückte dann der Tag der Reise immer näher. An einem Sonntagabend Mitte Mai war es endlich soweit und ich konnte die Süße in Düsseldorf abholen. Jim war ganz aufgeregt, aber Kätzchen war zufrieden in ihrer Transportbox auf dem Beifahrersitz. Obwohl sie schon seit Samstagmorgen unterwegs war, schien sie die Fahrt zu genießen: sie sprach mit mir und schnurrte selig vor sich hin. Zuhause angekommen erkundete sie ganz selbstverständlich die Wohnung. Jim zeigte ein bisschen zu viel Interesse an ihr, so dass ich ihn zurückhalten musste. Leider gab es in den ersten Tagen dann auch eine kleine Verfolgungsjagd in der Wohnung, aber hier konnte Beate zum Glück anschließend kommunikativ und heilend beistehen. Ich hatte zwar anfangs ein bisschen Bedenken, muss ich ganz ehrlich zugeben, und werde auch von vielen belächelt, wenn ich von „Tierkommunikation“ erzähle. Aber ich habe selbst erlebt, dass es kein Hokuspokus ist, sondern tatsächlich funktioniert. Mittlerweile respektieren und lieben sich die Beiden und bringen mich sehr oft zum Lachen, wenn ich ihre „Interaktionen“ sehe: Heute Morgen hat Maggie dem schlafenden Jim eins ihrer „essbaren“ Spielzeuge (eine aufgetaute Maus) aufs Kissen geworfen und wollte ihn zum Mitspielen animieren. Er fand es nicht so toll, geweckt zu werden: weder wollte er spielen, noch die Maus wieder freigeben. Nach ein paar Minuten drehte er sich aber zum Weiterschlafen wieder um und Maggie angelte sich ihr Mäuschen zurück und tobte alleine weiter ;-) Zwar liegen sie noch nicht aneinander gekuschelt zusammen, aber doch immerhin schon ganz nah und Maggie streift ihrem großen Bruder um die Beine und stiefelt auch schon mal über ihn drüber, wenn er schläft. Ich hoffe sehr, dass ich noch ganz viel Zeit mit meinen beiden Süßen verbringen kann und danke Tanja, Tata, ihren Mitstreitern und Beate ganz herzlich für diese wundervolle Katze :-)
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Hier berichten Adoptanten über ihre Katzen und ihr neues Leben. Der Anfang ist gemacht und mit der Zeit werden wir diese Kategorie immer mehr ergänzen.
7/2016 - Nicole: Auf die Organisation Hand in Hand for Cats e.V. bin ich durch eine Anzeige im Internet aufmerksam geworden. Nachdem unsere Nala ihre Reise zu den Sternen im Januar 2016 angetreten hatte, waren wir auf der Suche nach einem Partner/in für unsere Kaya, da diese nicht alleine bleiben sollte. Ich schlich ein paar Tage um die Homepage beziehungsweise Facebookpage der Organisation herum, bis ich plötzlich die Anzeige von Arbreschio sah. Es machte sofort Klick, seine Charakterbeschreibung war genau das was ich mir schon immer gewünscht habe. Ein verschmuster, sozialer und liebevoller Kater. Ich schrieb also eine Anfrage, kam mit der Organisation in Kontakt, füllte die Selbstauskunft aus, telefonierte mit einem Vereinsmitglied und die Adoption nahm seinen Lauf. Im März war es dann endlich soweit und Arbreschio kam den langen Weg aus der Ukraine mit einem Transportunternehmen angereist. Wir holten ihn an der Anlaufstelle ab und fuhren mit ihm nach Hause. Ihr könnt euch vorstellen dass unsere Madame erstmal nicht so begeistert war, dass der da jetzt auch bei uns wohnen sollte. Sie fauchte ihn zwei Tage richtig fies an, aber dann schien auch sie akzeptiert zu haben, dass er nicht wieder weggehen würde. Hinzu kam dass Arbreschio keine Hunde kannte, das war eine Hürde, denn bei uns leben zwei mittelgroße Hunde im Haushalt. Nach anfänglichem Fauchen gewöhnte er sich jedoch ziemlich schnell an die komischen Vierbeiner. Auch das Verhältnis zu Kaya, unserer Katzendame, wurde immer besser.  Mittlerweile toben, spielen und raufen sie zusammen. Für mich war es immer wichtig dass alle Vierbeiner sich akzeptieren, tolerieren und genau das ist hier bei uns der Fall. Alles andere ist Bonus. Wir hätten nie gedacht welches Glück mit dem Einzug von Arbreschio in unser Haus zieht. Er ist genauso wie in seiner Charakterbeschreibung beschrieben und noch so viel mehr. Er gibt so viel Liebe und fordert diese auch von uns Zweibeiner ein.  Es hat sich vom ersten Moment richtig angefühlt als er aus seiner Box bei der Anlaufstelle getreten ist, wir gehören einfach zueinander.  Auch hier bei uns daheim war es als wäre er schon immer hier gewesen. Mit welcher Selbstverständlichkeit er hier durch das Haus gestreift ist, Wahnsinn.  Nun haben wir seit Mitte Juli 2016 eine weitere Bewohnerin. Ebenfalls eine Katze aus der Ukraine. In die kleine rote Schönheit habe ich mich direkt verguckt als sie in der Facebookgruppe des Vereins vorstellt und nach einem Namenspaten gesucht wurde. Ich schlug den Namen Merida vor und wie es der Zufall so wollte, gefiel der Kuratorin Olga dieser Name so gut, dass ich ihre Namenspatin wurde. Ein paar Stunden später fiel dann auch die endgültige Entscheidung das Merida bei uns einziehen darf und unser Duo zum Trio wird. Wie bei Arbreschio damals auch, war Merida überhaupt nicht ängstlich, sondern sehr neugierig. Sie erkundete ihr neues Zuhause anfangs noch mit Vorsicht, streifte aber schon nach einem Tag eigenständig und ohne Scheu durchs Haus. Merida ging freundlich auf Kaya und Arbreschio zu, gab ihnen Nasenküsschen, zeigte aber auch wenn sie mal ihre Ruhe haben wollte. Arbreschio und Kaya begegneten ihr ebenfalls freundlich und so kam es dass sie nach ein paar Tagen völlig unkompliziert in unsere Familie integriert war. Die Zusammenführung war durch. Auch mit den Hunden, vor denen sie anfangs noch "Respekt" hatte, näherte sie sich nach zwei Tagen ohne Brummen oder Fauchen. Mittlerweile sucht sie immer wieder deren Nähe und hat auch keinerlei Problem sich zu ihnen zu legen. Die Eingewöhnungsphase ist bei jeder Katze unterschiedlich aber ich kann nur jedem wärmstens empfehlen durchzuhalten, dem neuen Mitbewohner sowie den alt eingesessenen Fellnasen Zeit zu geben sich an die neue Konstellation zu gewöhnen. Es lohnt sich wirklich und ihr werdet belohnt mit all der Liebe, die dieses kleine Geschöpf euch geben kann.
7/2016 - Kirsten: Daryl sollte eigentlich gar nicht zu uns kommen. Er war eigentlich von einer Frau mit zwei Katzen als drittes Tier adoptiert worden. Leider stellte sich heraus, dass die beiden vorhandenen Katzen dem kleinen Mann nicht gewachsen waren und Angst vor ihm hatten. Daryl war halt ein wilder Watz, der alterstypisch raufen und toben wollte, was den beiden anderen Katzen nicht gefiel. So kam Daryl zu uns, um zu sehen, wie er denn wirklich war. Dann sollte er (falls möglich) wieder zurück in seine Familie oder halt in die Vermittlung zu passenden anderen Katzen. Bei uns wurde schnell klar, dass er ein sehr cleverer, gut sozialisierter Kater ist, der sich sehr gut an die Gegebenheiten anpasst und jede Chance auf einen "Aufstieg" innerhalb der Gruppe nutzt. Hier wurde er immer recht schnell wieder zurecht gestutzt, was er auch immer akzeptierte. Hinzu kam, dass er sich sehr schnell mit unserem Siamkater Feanor, genannt "Troll" anfreundete - die beiden sind nur ein paar Monate auseinander und charakterlich ähnlich. Sie raufen und putzen sich, man sieht sie sehr viel zusammen. So war dann relativ schnell klar, dass er hier bleiben würde, wenn er nicht zurück in seine Ursprungsfamilie könnte. Inzwischen ist er fester Teil unserer Chaotengruppe und komplettiert unserer "Wilde 13" Nach nun fast 5 Monaten hier, kommt er auch häufiger zu uns. Er hat ein wenig Zeit gebraucht, um zu lernen, dass Menschen doch ganz okay sind. Auf der Strasse waren sie ein "notwendiges Übel", das für Futter sorgte. Nach seinem Einzug waren die anderen Katzen viel wichtiger und nun merkt er, dass Menschen füttern, toben und kuscheln. Es ist total süß, wie er sich jetzt regelmäßig aufs Bett schleicht und ankuschelt. Gemeinsam mit dem Troll und unserem russischen Moppel Aeneas bildet er unser Trio Infernale, das nur Unfug im Sinn hat und zusammen tobt , schmust und die anderen ärgert.
7/2016 - Yvonne: Am 1.11.15 war der lang ersehnte Tag gekommen: Elvis (8 Monate alt) und Fives (7 Monate) sollten bei uns einziehen. Nachdem mein Freund und ich ein Haus mit großem Garten in unserem Heimatdorf gekauft hatten, stand für uns fest, dass wir 2 Miezen ein Zuhause geben wollen. Lebhaft sollten sie sein, und sie sollten Freigänger werden, wenn sie sich eingelebt haben. Im Haus haben sie zusätzlich ihr eigenes Reich in einer Art Wintergarten mit selbst gebauten Kletterbaum, Lümmelflächen, Spielzeug und Katzentürchen. Auf den Verein sind wir durch Facebook aufmerksam geworden. Nun waren wir also am Treffpunkt angelangt, an dem noch andere Katzen auf ihre zukünftigen Dosis warteten. Es war so aufregend! Sind sie eher ängstlich? Werden sie uns mögen? Wie verkraften sie die Reise? ... Waren nur einige Gedanken, die uns durch den Kopf gingen. Der schwarze Kater Fives hatte mit seinem Charme schon alle anwesenden Menschen um die Pfote gewickelt, während Elvis noch etwas zurückhaltend aus sicherer Entfernung beobachtete. Aber als hätte er sich uns ausgesucht, ging er zu Lars und ließ sich streicheln. Wir überlegten dann, wie wir die beiden in die Transportboxen bekommen. Nie werde ich diesen Moment vergessen, in dem Lars das Türchen öffnete und Fives ganz selbstverständlich in die Box marschierte, als hätte er genau gewusst, dass er jetzt nach Hause kommt. Zuhause angekommen, mussten die beiden sich gar nicht einleben. Sie wussten irgendwie, dass sie jetzt zu uns gehören. Miteinander mussten sie zwar einige Unstimmigkeiten klären, aber das war schnell vorbei. Elvis liebte Kugelbahn spielen, und Fives war verrückt nach Clicker Training. Leider durfte Elvis nur 6 Wochen und 2 Tage bei uns bleiben. Er erkrankte an FIP. Ich hatte vorher noch nie von dieser Krankheit gehört, die es auf allen Kontinenten gibt und ausschließlich Katzen betrifft. Ich hatte meine Nase in seinem Fell, als wir ihn gehen lassen mussten, und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an ihn denke. Wir wollten ihn nicht durch eine andere Katze ersetzen, aber es war klar, dass Fives nicht allein bleiben konnte. Er ist sehr sozial und brauchte dringend Gesellschaft. So entschieden wir uns, Finchen bei uns aufzunehmen. Fives und sie hatten auf der Pflegestelle in Kiew zusammen gespielt, und wir hatten die Hoffnung, dass sie gut zusammen passen. Am 17.1. zog die 6 Monate junge Katzendame bei uns ein. Ich hatte extra ein Buch über Katzenzusammenführungen gelesen, worüber ich heute noch lachen muss. Als wir die Tür öffneten, nachdem sich Finchen etwas akklimatisiert hatte, schauten die beiden sich an, und wir würden schwören, dass sich erkannt haben. Fives war hin und weg, und während Finchen das Haus erkundete, lief ihr der Minipanther überall hinterher. Sobald sie sich ausruhen musste, putzte er sie von oben bis unten. Heute sind die beiden Freigänger, fangen jeden Tag mindestens eine Maus und spielen mit den Nachbarskatzen. Finchen ist unglaublich quirlig, geht auf den Dächern spazieren, klettert auf alle Bäume, liebt aber auch ausgiebiges Kuscheln. Fives ist unglaublich clever und lernt mit Begeisterung neue Sachen. Leider musste Elvis gehen, damit Finchen zu uns kommen konnte, aber auch er ist trotzdem immer bei uns. Der Verein war in der schweren Zeit immer für uns da und hat uns unterstützt, wo es nur ging. Dafür und dass ihr uns diese wunderbaren Miezen anvertraut habt, möchten wir uns bedanken!
RIP Elivs
08/2016  Anne M. Hallo ich heiße Kitty und wurde am 13.12.2015 von meiner neuen Familie adoptiert. Ein Jahr lang saß ich in der Ukraine auf Pflegestelle und keiner wollte mich. Es war Schicksal. Mama ist über eBay Kleinanzeigen eigentlich auf eine andere Katze gestoßen, aber die Katze wurde bereits adoptiert. Pech für Mama und Glück für mich. Die Anruferin fragte, ob Mama Interesse an einer anderen Katze aus der Organisation hätte und klar schaute sie mit Papa bei Facebook nach dem passenden Familienzuwachs.  Mama sah zwei Kitten und mich. Wie es das Schicksal wollte, waren die beiden kleinen nicht geeignet für meinen schon vorhandenen Katzenkumpel. Mama verliebte sich dann in mich und es war klar, dass die Suche beendet war. Eine Woche später bin ich schon bei Mama und Papa eingezogen. Schon am ersten Abend habe ich alle, inkl. den Katerkumpel verzaubert, und sie um die Pfoten gewickelt. Mama ist vernarrt in mich und ich in sie und Papa. Die Orga hat mir das perfekte Heim geschenkt. Fazit: hier gehe ich nicht mehr weg und Mama sagt immer, dass ich ihr größtes Geschenk sei, was ihr das Leben gegeben hat und dass sie mich nicht mehr missen möchte. Mama sagte gerade noch, dass die Orga einfach nur klasse ist und super Arbeit macht. Vielen Dank an alle die uns geholfen haben, damit wir zusammen gekommen sind.
08/2016  Linda T. Ich hatte das Glück, mit einem Kater aufzuwachsen, der mich sogar zum Kindergarten begleitete. Er war grau und groß und damals erzählte ich jedem, dass ich meinen geliebten Kater irgendwann heiraten werde. Er wurde zwar 16 Jahre alt, aber ich habe meine Präferenzen, was die Partnerwahl angeht, doch noch geändert. Die Liebe zu Katzen ist geblieben. Bedingt durch Studium und Leben in WGs dauerte es einige Jahre, ehe ich einen Kater zu mir nahm. Maui lebte in einer Familie mit vielen Kindern und einem Hund. Aber er mochte den Hund nicht, wurde aggressiv. Meist traf es den Hund, manchmal bekamen auch die Kinder seinen Frust ab. Die Familie sagte mir und meinem Freund, Maui wolle seine Ruhe und eigne sich gut als Einzelkater. Doch wir hatten schnell den Eindruck, dass Maui sich langweilte und wir konnten gar nicht so viel mit ihm spielen, wie er wollte. Also stand die Entscheidung bald fest: Wir brauchen einen Spiel- und Raufkumpel für unseren Erstkater. Im örtlichen Tierheim gab es keine Wohnungskatzen, so fing ich an, im Internet zu suchen. Bei Facebook bin ich auf Hand in Hand for Cats gestoßen. Und da sah ich den grauen Kater Tommy und war sofort verliebt! Tommy ist dem Tod auf der Straße dank Lavender noch entkommen, doch konnte sein Auge leider nicht gerettet werden und er war übersäht mit Bisswunden, so dass er erst einmal in der Klinik zu Kräften kommen musste. Dass er nur noch ein Auge hat und sehr abgemagert war, störte mich  überhaupt nicht. Wohl aber, dass er wahrscheinlich FIV positiv war. Der Test stand zwar noch aus, doch es wurde vermutet, dass er sich auf der Straße angesteckt hatte. Aus diesem Grund bewarb ich mich bei Hand in Hand for Cats um einen anderen Kater. Man legte mir aber Tommy ans Herz. Unter der Bedingung, dass er negativ getestet wird. Und dann ging alles ganz schnell: Ungefähr eine Woche nach meiner Bewerbung bekam ich Besuch von einer freiwilligen Helferin vom Verein. Ich war nervös, da ich nicht wusste, auf was bei einer solchen Vorkontrolle geachtet wird. Es war dann ein sehr nettes Gespräch und noch am selben Abend bekam ich Bescheid, dass ich Tommy adoptieren dürfte und sein Testergebnis negativ war. Zwei Wochen später war er schon bei uns! Wir hatten für ihn ein Willkommenszimmer eingerichtet, das er sofort ohne Scheu erkundete. Er kuschelte sich auch gleich an uns und schnurrte. Von Anfang an war er sehr zutraulich und so gar nicht ängstlich. Da unser anderer Kater schon immer ein Einzelkater war, haben wir die Zusammenführung langsam angehen lassen, mit Gittertür und allem was dazu gehört. Aber Tommy ließ sich nicht gerne einsperren und so ging die Zusammenführung dann doch recht schnell. Das anfängliche Gefauche unseres Erstkaters wich gleich der Neugier. Und nach etwa einer Woche jagten sich die beiden Kater das erste Mal mit Spaß durch die Wohnung. Da wussten wir: Es war die richtige Entscheidung! Natürlich gab es hier und da mal kleinere Probleme, doch ich konnte mich jederzeit an Hand in Hand for Cats wenden und bekam gute Tipps – man wird auch nach der Adoption nicht allein gelassen. Das alles ist erst ein paar Monate her, doch auf den Fotos wird die Entwicklung deutlich: Tommys sieht mit glänzendem Fell und ein wenig mehr auf den Rippen aus wie neu geboren. Er ist ein sehr neugieriger Kater, der uns auf Trab hält. Wenn er nicht rumtobt, liebt er es, sich an uns zu kuscheln und fordert Streicheleinheiten ein. Aber was er auch macht: Er ist super süß und er fühlt sich sichtlich wohl bei uns. Wir sind alle sehr froh und dankbar, dass er diese zweite Chance bekommen hat!
08.2016 Lydia Durch die liebe Tierkommunikatorin Beate Weltgen, die ich gefragt hatte, ob mein Rottweiler Jim gerne Gesellschaft hätte, kam ich auf „Hand in Hand for Cats“. Da ich keinen weiteren Hund als Gesellschaft wollte, eine Katze aber auch möglich wäre, schlug Beate mir drei Katzen vor, die zu uns passen würden. Die erste, ein junger verspielter Kater, hätte einen (Katzen- )Spielkameraden benötigt. Die zweite Katze, die genau wie Jim CNI hat, gefiel mir gut, allerdings war sie zwischenzeitlich anderweitig reserviert. So kamen wir zu Nummer Drei, einer langhaarigen Schönheit namens Maggie, die mich ein bisschen an eine sehr liebe Katze (Minky) aus meiner Kindheit erinnerte. Nach ausgefülltem Antrag, Vorkontrolle und Anbringung eines Katzennetzes von fast 9 Metern Länge  (im 14. OG…) rückte dann der Tag der Reise immer näher. An einem Sonntagabend Mitte Mai war es endlich soweit und ich konnte die Süße in Düsseldorf abholen. Jim war ganz aufgeregt, aber Kätzchen war zufrieden in ihrer Transportbox auf dem Beifahrersitz. Obwohl sie schon seit Samstagmorgen unterwegs war, schien sie die Fahrt zu genießen: sie sprach mit mir und schnurrte selig vor sich hin. Zuhause angekommen erkundete sie ganz selbstverständlich die Wohnung. Jim zeigte ein bisschen zu viel Interesse an ihr, so dass ich ihn zurückhalten musste. Leider gab es in den ersten Tagen dann auch eine kleine Verfolgungsjagd in der Wohnung, aber hier konnte Beate zum Glück anschließend kommunikativ und heilend beistehen. Ich hatte zwar anfangs ein bisschen Bedenken, muss ich ganz ehrlich zugeben, und werde auch von vielen belächelt, wenn ich von „Tierkommunikation“ erzähle. Aber ich habe selbst erlebt, dass es kein Hokuspokus ist, sondern tatsächlich funktioniert. Mittlerweile respektieren und lieben sich die Beiden und bringen mich sehr oft zum Lachen, wenn ich ihre „Interaktionen“ sehe: Heute Morgen hat Maggie dem schlafenden Jim eins ihrer „essbaren“ Spielzeuge (eine aufgetaute Maus) aufs Kissen geworfen und wollte ihn zum Mitspielen animieren. Er fand es nicht so toll, geweckt zu werden: weder wollte er spielen, noch die Maus wieder freigeben. Nach ein paar Minuten drehte er sich aber zum Weiterschlafen wieder um und Maggie angelte sich ihr Mäuschen zurück und tobte alleine weiter ;-) Zwar liegen sie noch nicht aneinander gekuschelt zusammen, aber doch immerhin schon ganz nah und Maggie streift ihrem großen Bruder um die Beine und stiefelt auch schon mal über ihn drüber, wenn er schläft. Ich hoffe sehr, dass ich noch ganz viel Zeit mit meinen beiden Süßen verbringen kann und danke Tanja, Tata, ihren Mitstreitern und Beate ganz herzlich für diese wundervolle Katze :-)
Hand in Hand for Cats e.V.
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