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KONTAKT Mail: info@handinhandforcats.de
ADRESSE Hand in Hand for Cats e.V. Tanja Mathoul Richrather Str. 13 40591 Düsseldorf
Olga, 34 Jahre alt. Ich lebe mit meinen drei Katzen bei meinen Eltern, die ich finanziell unterstütze. Ich habe Architektur studiert und habe bis März 2016 als Architektin und Abteilungsleiterin gearbeitet. In meinem eigenen Leben, was sich neben dem zeitraubendem Job fast ausschließlich um Tiere dreht, haben drei wunderbare Katzen einen Platz in meinem Herzen gefunden. Alle sind ehemalige Straßenkatzen. Basia, 13 Jahre,  ist der cleverste Kater, den ich kenne. Er benutzt kein Katzenklo, sondern das Menschenklo, als wenn es das selbst verständlichste auf der Welt wäre. Basia wurde in einer Unterführung zu einem Keller geboren. Leva, 2,5 Jahre, ist der freundlichste Kater auf diesem Planeten. Er wurde auf einem Speicher geboren. Sonja, 2,5 Jahre, ist die Schwester von Leva. Ihre Mutter ging irgendwann ihrer Wege und ließ die Kitten zurück. Sonja hatte sich versteckt. Durch einen glücklichen Zufall fand mein Vater sie und die anderen Kitten. Bis auf Leva und Sonja, die sich in mein Herz schnurrten, wurden die anderen Kitten gut vermittelt. Auf den Hund gekommen. So könnte man meinen Einstieg in die Rettung von Tieren nennen. Vor circa drei Jahren sah ich regelmäßig einen Hund auf der Straße, der in einem erbärmlichen Zustand war. Eines Tages stand er mitten auf der Straße, als wenn er mit seinem Leben abgeschlossen hätte. Die Autos rasten in unmittelbarer Nähe an ihm vorbei. Alles, was er tat, war seinen Kopf zu schütteln und mich anzusehen. Obwohl ich schon immer eine schreckliche Angst vor Hunden hatte, beschloss ich, ihn zu retten. Ich rief eine Freundin an, die mir half, ihn einzufangen und ihn gut unterzubringen. Seit diesem Tag rette ich Tiere. Über die Situation in meiner Heimatstadt kann ich berichten, dass es eine erschreckende Anzahl an streunenden Tieren gibt, die man täglich und überall auf den Straßen sieht. In der Regel sind es ausgesetzte Katzen, von denen viele irgendwann mal ein behütetes Zuhause hatten, herrenlos, hungernd und leidend sind sie ein anklagender Teil des täglichen Straßenbildes. Manche von ihnen verwahrlosen total, sind krank und haben sich durch Misshandlungen schwere Verletzungen zugezogen. Die, die lange auf der Straße wohnen und immer um ihr Leben kämpfen mussten, sind dadurch wild, ängstlich und total scheu geworden. Viele sind jedoch zutraulich und dankbar für jede Streicheleinheit, die ich ihnen auf dem Weg zu und nach der Arbeit gebe, wenn ich meine festen Futterstellen aufsuche. Diese festen Futterstellen unterhalte ich seit drei Jahren, um zumindest einigen das brennende Gefühl des Hungers für ein paar Stunden zu nehmen. Kaum eine der ausgesetzten Katzen ist kastriert. Wer die Populationsrate kennt, weiß, wie schnell sich  die Tiere vermehren und wie viele wilde Nachkommen diese ehemaligen Hauskatzen zur Welt bringen. Letztes Jahr habe ich deshalb in meiner näheren Umgebung alle weiblichen Katzen kastrieren lassen, damit nicht noch mehr in dieses Elend hinein geboren werden. Ohne die Hilfe einer Freundin, die mir beim Einfangen geholfen hat, wäre es jedoch nicht möglich gewesen, 50 Katzen in einem Jahr auf eigene Kosten kastrieren zu lassen. Da keiner von uns ein Auto besitzt, transportierten wir die Katzen mit dem Taxi in die Tierklinik. Alle kastrierten Tiere wurden wieder in ihrem alten Revier ausgesetzt. Einige werden sich sicher fragen, warum wir nur die Kätzinnen kastrieren ließen. Kastrierte Kater werden in harte Revierkämpfe gezogen und von den potenten Katern hart angegriffen. Der Überlebenskampf auf der Straße ist so hart, dass mit dem vermeintlich weniger potenten Konkurrenten kurzer Prozess gemacht wird. Bis Anfang 2015 habe ich Pflegestellen in meinem Heimatort gehabt. Diese haben sich jedoch durch die brisante politische Lage verringert. Viele Kriegsflüchtlinge kamen nach Ddnipropetrowsk. Deshalb ist Wohnungsraum knapp geworden. Die wenigen verbliebenen Pflegestellen nehmen horrende Preise und halten meistens viel zu viele Katzen auf engem Raum, so dass eine anständige Quarantänezeit nicht gewährleistet ist. Aus diesem Grund habe ich das Angebot von den hiesigen Tierkliniken angenommen, meine Katzen hier für die notwendige Quarantäne unterzubringen. Seit dem Beginn meiner Tierschutztätigkeit hatte ich durch das Internet Hilfe von deutschen Organisationen erhalten, Katzen in ein gutes Zuhause zu vermitteln. Circa 100 meiner Katzen haben mittlerweile ihr Zuhause in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefunden. Für mich ist Tierrettung wie ein gutes Fußballspiel, bei dem man Hand in Hand als Team arbeiten muss, um dauerhaft helfen zu können. Derjenige, der rettet und vor Ort hilft, wird unterstützt von einer Organisation mit vielen Helfern. Jeder Part dieser vielen Helfer verdient Respekt und Hochachtung, denn nur zusammen sind wir stark, und nur zusammen kann diese großen Aufgabe bewältigt werden, Leben zu retten. Zu den Menschen, die nun „Hand in Hand for Cats“ sind, kam ich in einer sehr schwierigen Zeit in meinem Leben. Durch widrige Umstände kamen einige meiner Katzen in Deutschland in ein Tierheim, und ich erhielt von der jetzigen Vereinsvorsitzenden sehr viel Unterstützung und Hilfe. Sie vollbrachte das kleine, große Wunder, dass in kürzester Zeit alle meine Katzen aus dem Tierheim in ein glückliches Zuhause vermittelt werden konnten. Dies war ein gewaltiger Kraftakt, und ich bin unendlich dankbar dafür. Hand in Hand for Cats ist für mich ein solidarisches Team, welches Unterstützung, Vertrauen und ein gutes, freundschaftliches Miteinander bietet. Ich bin froh, ein Teil dieser Gruppe zu sein und diese Menschen getroffen zu haben. Katzen und Tiere sind ein großer Teil meines Lebens und werden es immer sein. - Unter dem Menüpunkt Galerie finden Sie Bilder und Filme vor Ort. Hier können Sie sich ein Bild von den Zuständen in der Ukraine machen -
Dnipro                                   Ist die Industriestadt mit einer Bevölkerung von  etwa 1 Mio.  Menschen, dritte nach Kiew und Charkow. Ihre zentrale Lage in der Ukraine sorgt unter anderem dafür, dass Dnipropetrowsk mit dem Bus, Zug und Flugzeug sehr leicht erreichbar ist.                 Dnipropetrowsk liegt 404 km südöstlich der Hauptstadt Kiew in der zentralöstlichen Ukraine und gilt derzeit als Randbezirk zum Kriegsgebiet. Das Gehalt eines Normalverdieners – Mittelstand - liegt zwischen 80-210 Euro Die Miete einer normal ausgestatteten Zwei-Zimmer-Wohnung liegt zwischen 80-250 Euro. 1 Brot 0,28 Euro, 1 Liter Milch 0,45 Euro, 1 Kilo Fleisch ca.2,8 Euro (Stand 05.2016)
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KONTAKT Mail: info@handinhandforcats.de
Olga, 34 Jahre alt. Ich lebe mit meinen drei Katzen bei meinen Eltern, die ich finanziell unterstütze. Ich habe Architektur studiert und habe bis März 2016 als Architektin und Abteilungsleiterin gearbeitet. In meinem eigenen Leben, was sich neben dem zeitraubendem Job fast ausschließlich um Tiere dreht, haben drei wunderbare Katzen einen Platz in meinem Herzen gefunden. Alle sind ehemalige Straßenkatzen. Basia, 13 Jahre,  ist der cleverste Kater, den ich kenne. Er benutzt kein Katzenklo, sondern das Menschenklo, als wenn es das selbst verständlichste auf der Welt wäre. Basia wurde in einer Unterführung zu einem Keller geboren. Leva, 2,5 Jahre, ist der freundlichste Kater auf diesem Planeten. Er wurde auf einem Speicher geboren. Sonja, 2,5 Jahre, ist die Schwester von Leva. Ihre Mutter ging irgendwann ihrer Wege und ließ die Kitten zurück. Sonja hatte sich versteckt. Durch einen glücklichen Zufall fand mein Vater sie und die anderen Kitten. Bis auf Leva und Sonja, die sich in mein Herz schnurrten, wurden die anderen Kitten gut vermittelt. Auf den Hund gekommen. So könnte man meinen Einstieg in die Rettung von Tieren nennen. Vor circa drei Jahren sah ich regelmäßig einen Hund auf der Straße, der in einem erbärmlichen Zustand war. Eines Tages stand er mitten auf der Straße, als wenn er mit seinem Leben abgeschlossen hätte. Die Autos rasten in unmittelbarer Nähe an ihm vorbei. Alles, was er tat, war seinen Kopf zu schütteln und mich anzusehen. Obwohl ich schon immer eine schreckliche Angst vor Hunden hatte, beschloss ich, ihn zu retten. Ich rief eine Freundin an, die mir half, ihn einzufangen und ihn gut unterzubringen. Seit diesem Tag rette ich Tiere. Über die Situation in meiner Heimatstadt kann ich berichten, dass es eine erschreckende Anzahl an streunenden Tieren gibt, die man täglich und überall auf den Straßen sieht. In der Regel sind es ausgesetzte Katzen, von denen viele irgendwann mal ein behütetes Zuhause hatten, herrenlos, hungernd und leidend sind sie ein anklagender Teil des täglichen Straßenbildes. Manche von ihnen verwahrlosen total, sind krank und haben sich durch Misshandlungen schwere Verletzungen zugezogen. Die, die lange auf der Straße wohnen und immer um ihr Leben kämpfen mussten, sind dadurch wild, ängstlich und total scheu geworden. Viele sind jedoch zutraulich und dankbar für jede Streicheleinheit, die ich ihnen auf dem Weg zu und nach der Arbeit gebe, wenn ich meine festen Futterstellen aufsuche. Diese festen Futterstellen unterhalte ich seit drei Jahren, um zumindest einigen das brennende Gefühl des Hungers für ein paar Stunden zu nehmen. Kaum eine der ausgesetzten Katzen ist kastriert. Wer die Populationsrate kennt, weiß, wie schnell sich  die Tiere vermehren und wie viele wilde Nachkommen diese ehemaligen Hauskatzen zur Welt bringen. Letztes Jahr habe ich deshalb in meiner näheren Umgebung alle weiblichen Katzen kastrieren lassen, damit nicht noch mehr in dieses Elend hinein geboren werden. Ohne die Hilfe einer Freundin, die mir beim Einfangen geholfen hat, wäre es jedoch nicht möglich gewesen, 50 Katzen in einem Jahr auf eigene Kosten kastrieren zu lassen. Da keiner von uns ein Auto besitzt, transportierten wir die Katzen mit dem Taxi in die Tierklinik. Alle kastrierten Tiere wurden wieder in ihrem alten Revier ausgesetzt. Einige werden sich sicher fragen, warum wir nur die Kätzinnen kastrieren ließen. Kastrierte Kater werden in harte Revierkämpfe gezogen und von den potenten Katern hart angegriffen. Der Überlebenskampf auf der Straße ist so hart, dass mit dem vermeintlich weniger potenten Konkurrenten kurzer Prozess gemacht wird. Bis Anfang 2015 habe ich Pflegestellen in meinem Heimatort gehabt. Diese haben sich jedoch durch die brisante politische Lage verringert. Viele Kriegsflüchtlinge kamen nach Ddnipropetrowsk. Deshalb ist Wohnungsraum knapp geworden. Die wenigen verbliebenen Pflegestellen nehmen horrende Preise und halten meistens viel zu viele Katzen auf engem Raum, so dass eine anständige Quarantänezeit nicht gewährleistet ist. Aus diesem Grund habe ich das Angebot von den hiesigen Tierkliniken angenommen, meine Katzen hier für die notwendige Quarantäne unterzubringen. Seit dem Beginn meiner Tierschutztätigkeit hatte ich durch das Internet Hilfe von deutschen Organisationen erhalten, Katzen in ein gutes Zuhause zu vermitteln. Circa 100 meiner Katzen haben mittlerweile ihr Zuhause in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefunden. Für mich ist Tierrettung wie ein gutes Fußballspiel, bei dem man Hand in Hand als Team arbeiten muss, um dauerhaft helfen zu können. Derjenige, der rettet und vor Ort hilft, wird unterstützt von einer Organisation mit vielen Helfern. Jeder Part dieser vielen Helfer verdient Respekt und Hochachtung, denn nur zusammen sind wir stark, und nur zusammen kann diese großen Aufgabe bewältigt werden, Leben zu retten. Zu den Menschen, die nun „Hand in Hand for Cats“ sind, kam ich in einer sehr schwierigen Zeit in meinem Leben. Durch widrige Umstände kamen einige meiner Katzen in Deutschland in ein Tierheim, und ich erhielt von der jetzigen Vereinsvorsitzenden sehr viel Unterstützung und Hilfe. Sie vollbrachte das kleine, große Wunder, dass in kürzester Zeit alle meine Katzen aus dem Tierheim in ein glückliches Zuhause vermittelt werden konnten. Dies war ein gewaltiger Kraftakt, und ich bin unendlich dankbar dafür. Hand in Hand for Cats ist für mich ein solidarisches Team, welches Unterstützung, Vertrauen und ein gutes, freundschaftliches Miteinander bietet. Ich bin froh, ein Teil dieser Gruppe zu sein und diese Menschen getroffen zu haben. Katzen und Tiere sind ein großer Teil meines Lebens und werden es immer sein. - Unter dem Menüpunkt Galerie finden Sie Bilder und Filme vor Ort. Hier können Sie sich ein Bild von den Zuständen in der Ukraine machen -
Dnipro                                   Ist die Industriestadt mit einer Bevölkerung von  etwa 1 Mio.  Menschen, dritte nach Kiew und Charkow. Ihre zentrale Lage in der Ukraine sorgt unter anderem dafür, dass Dnipropetrowsk mit dem Bus, Zug und Flugzeug sehr leicht erreichbar ist.                 Dnipropetrowsk liegt 404 km südöstlich der Hauptstadt Kiew in der zentralöstlichen Ukraine und gilt derzeit als Randbezirk zum Kriegsgebiet. Das Gehalt eines Normalverdieners – Mittelstand - liegt zwischen 80-210 Euro Die Miete einer normal ausgestatteten Zwei-Zimmer-Wohnung liegt zwischen 80-250 Euro. 1 Brot 0,28 Euro, 1 Liter Milch 0,45 Euro, 1 Kilo Fleisch ca.2,8 Euro (Stand 05.2016)
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